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Carpe diem

"Jeder neue Morgen ist ein neuer Anfang unsers Lebens. Jeder Tag ist ein abgeschlossenes Ganzes."

Dietrich Bonhoeffer

3. Oktober 2018 - Tag der Deutschen Einheit

Festgottesdienst in der Johanneskirche

Die Wende erlebt als Christ in der DDR

Wie jedes Jahr hat die Johannesgemeinde am 3. Oktober um 10.00 Uhr zu einem Gottesdienst eingeladen − zum Dank für den Mauerfall und die Vereinigung der beiden deutschen Staaten.

Die Predigt hielt Pfarrer Arnd Morgenroth aus Thüringen. Er war in Thüringen einer der prägenden Christen bei der Friedlichen Revolution 1989 und berichtet von seinen Erfahrungen.

Arnd Morgenroth (geboren 1942) studierte in Jena und Ost-Berlin Theologie. Nach Abschluss seiner Ausbildung arbeitete er zunächst als Pfarrer in der Nähe von Erfurt und in Saalfeld (bis 1993). In Saalfeld engagierte er sich zusammen mit seiner Frau Barbara und ihrer Gemeinde stark für die "Wende". Nach Stationen als Brüderpfarrer der Johannes-Falk-Diakonenschaft und Lehrer an der Evangelischen Fachschule in Eisenach war Arnd Morgenroth anschließend Gemeindepfarrer in Eisenach und Milz/Südthüringen.

Seit 2007 lebt er mit seiner Frau im Ruhestand in seiner Heimatstadt Themar/Thüringen. Gießen ist für ihn kein unbekanntes Gelände: Mit Gießen bzw. Heuchelheim verbinden ihn enge verwandtschaftliche Beziehungen. Eine Cousine und ihr Mann waren oft zu Besuch in der damaligen DDR, da die Mutter der Cousine aus Themar stammte. Zum 50. Geburtstag seiner Cousine durfte Arnd Morgenroth bereits ein Jahr vor der friedlichen Revolution in die Bundesrepublik reisen und lernte bei dieser Gelegenheit auch die Stadt Gießen kennen. Am 3. Oktober wird er von seinen Erfahrungen als engagierter Christ und Gemeindepfarrer in der DDR berichten