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Die Fenster der Johanneskirche

Künstlerische Gestaltung der Kirchenfenster von Erhard Klonk, Marburg, 1958-1965.

Deutungen zu den einzelnen Fenstern von Hans Scriba, Pfarrer der Johannesgemeinde von 1947-1966.

I. Altarfenster

Christus als Weltenrichter thront auf dem Regenbogen, in der Hand hält er das ewige Evangelium, in dem Anfang und Ende "A und 0" beschlos­sen liegt.

Zwei Engel mit Posaunen leiten die große Weltverwandlung ein, die mit dem Jüngsten Gericht anhebt. Zu Christi Füßen liegt überwunden der Drache, der die feindlichen Mächte darstellt.

den unteren Feldern stehen Propheten und Apostel, die auf das Kommen Christi hinweisen: Die Propheten Micha und Haggai aus dem Alten Testament und Matthä­us und Johannes aus dem Neuen Testament. Der fordernde Blick ihrer Augen zeigt den Entscheidungscharakter ihrer Botschaft.

II. Fenster, rechts vom Altar. Offenbarung des Johannes 4,2-11

Das himmlische Jerusalem ist Hinweis auf die Weltvollendung, die irdi­sche Welt findet ihren Sinn und ihr Ziel in der kommenden, ewigen.

Die Zahl "zwölf" ist nach der Heiligen Schrift das Zeichen der himmlischen Vollendung. Diese ist in der Welt vorgebildet in den 12 Stämmen Israels, fortgeführt in den 12 Jüngern, den 12 Aposteln als Sendboten in den Welt­kreis.

Das "Messen" der Stadt durch den Engel bedeutet die Bestätigung des Werkes Gottes, die Sichtbarmachung der vollkommenen Welt als Wirklichkeit (wie ein Gebäude nach seiner Fertigstellung "abgemessen" wird).

 

III. Fenster, rechts vom Altar. Offenbarung des Johannes 21, 10-16

Gott ist die alles bestimmende Macht des Lebens. Sein Angesicht (Jaspis und Sarder) stellt den strahlenden Glanz seiner Majestät dar.

Die 24 Älte­sten verkörpern die erlöste Gemeinde, die teilhat an der Herrschaft Got­tes. Die weißen Kleider sowie die Kronen sind Zeichen des errungenen Sieges über die feindlichen Mächte.

Die 4 "Tiere" = Lebewesen sind Dar­stellung der gottgemäßen (Gott gehorsamen) Schöpfung. Die allseitigen Augen der Wesen deuten an, dass die befreite Schöpfung durchschaubar geworden ist, dass alle Lebensrätsel ihre Lösung in Gott gefunden haben. Auch die Tierwelt hat ihre Gefährlichkeit verloren und lebt zu Ehren ihres Schöpfers.

IV. Fenster über der Orgel. Offenbarung des Johannes 7, 1-3

Gott ist Richter. Aber auch in seinem Richten ist er nicht auf Zerstörung bedacht, sondern auf Neuschöpfung und Erlösung. Das Gericht ist Mittel zu diesem Zweck.

Der Gerichtsengel als Bote Gottes bannt die dämoni­schen Zerstörungsmächte mit dem Siegel des Kreuzes, das heißt der Er­lösungstat Christi für die Welt.

Wer sich unter die Macht des Gekreuzig­ten stellt, geht aus dem Zusammenbruch der Welt heil hervor.

V. Fenster unter der Empore, rechts. Offenbarung des Johannes 22, 1-2

Der Thron Gottes ist der Ausgangsort alles Lebens. Der wahre Gott ist der Dreieinige: Vater und Sohn und Heiliger Geist. Von ihm strömt de Menschen die Fülle des Lebens zu.

Darauf deutet der Strom mit seinen kristallklaren Wassern hin. An beiden Ufern stehen die Lebensbäume. Das Leben, das aus den göttlichen Kräften gespeist wird, steht in de Fülle des Glaubens.

Dass die Lebensbäume zu beiden Seiten des Wassers stehen, weist darauf hin, dass dem Glaubenden überall Gottes Kraft zuströmt gemäß dem Wort der Schrift: Denen, die Gott lieben, müssen alle Dinge zum Besten dienen.